(Bild: Pixabay CC0)
(Bild: Pixabay CC0) - Forschungsteam der Freien Universität Berlin, der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Oslo messen elektrostatische Signale von Bienen Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin, der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Kunming und der Universität Oslo hat eine Methode entwickelt, um elektrostatische Signale von Bienen zu überwachen. Die mit Wachs überzogenen Körper der Tiere laden sich beim Fliegen durch Reibung mit elektrostatischer Energie auf, die bei der Kommunikation abgestrahlt wird. Um die Daten des elektrostatischen Feldes (ESF) der Honigbienen zu messen, brachte die Forschungsgruppe Sensoren und ein zentrales Aufzeichnungsgerät innerhalb eines speziell konstruierten Bienenstocks an. Durch die Aufzeichnung der elektrostatischen Energie kann man den Forscherinnen und Forschern zufolge zum Beispiel herausfinden, ob ein Bienenvolk durch Insektizide bedroht ist. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Frontiers in Behavioral Neuroscience veröffentlicht. Honigbienen benutzen ein komplexes Kommunikationssystem. Mit ihrem Summen und Körperbewegungen können sie Bienen des eigenen Stockes zu Nahrungsquellen leiten, Gefahren signalisieren und sich auf das Schwärmen vorbereiten.
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