Klaus Benndorf mit dem Modell eines Ionenkanals. Foto: Uta von der Gönna/UKJ
Klaus Benndorf mit dem Modell eines Ionenkanals. Foto: Uta von der Gönna/UKJ - Als wichtige Schaltmoleküle sind Membranrezeptoren an nahezu allen Lebensprozessen beteiligt. Diese oft komplex aufgebauten Proteine sitzen wie sehr sensible Antennen in den äußeren Zellbegrenzungen, den Zellmembranen, und warten auf Signale, die in Form kleiner Moleküle, sogenannter Liganden, kommen und sich spezifisch und passgenau an die jeweiligen Rezeptoren anlagern können. Der Rezeptor ändert dann die Struktur und damit seine Eigenschaften und gibt so den Startschuss für andere Signaloder auch Stofftransporte in der Zelle. Membranrezeptoren sind z. B. die Docking-Stationen für Adrenalin, Nikotin und Wachstumshormone. Ihr spezifisches Bindungsverhalten spielt eine wichtige Rolle für das Verständnis von Krankheitsmechanismen oder für Therapieansätze mit Wirkstoffen, die den Liganden chemisch sehr ähnlich sind.
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