Neuer supraleitender Schaltkreis könnte die Realisierung eines fehlertoleranten Quantencomputers beschleunigen

Forschungsergebnisse mit RWTH-Beteiligung in Fachzeitschrift ,,Physical Review X" veröffentlicht. RWTH-Wissenschaftler haben jetzt mit Kollegen von der Universität Basel und der Technischen Universität Delft einen supraleitenden Schaltkreis entworfen, der die Realisierung eines fehlertoleranten Quantencomputers beschleunigen könnte. Hieran waren Professor David DiVincenzo und Martin Rymarz vom Lehrstuhl für theoretische Physik der RWTH Aachen beteiligt. DiVincenzo ist gleichzeitig Direktor des JARA-Instituts für Quanteninformation und des Instituts für Theoretische Nanoelektronik am Forschungszentrum Jülich. Beide Wissenschaftler forschen auch im Rahmen des Exzellenzclusters ,,Materie und Licht für Quanteninformation (ML4Q)". Der Bau eines universellen Quantencomputers ist aufgrund der Störanfälligkeit von Quantenbits, kurz Qubits, eine anspruchsvolle Aufgabe. Um dieses Problem einzugrenzen, wurden quantenfehlerkorrigierende - genannt quantum error-correcting oder QEC - Codes entwickelt, die Quanteninformationen zuverlässig kodieren können.
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