Welchen Effekt hat das Wetter aufs Radfahren?

© Sven Brandsma / Unsplash
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© Sven Brandsma / Unsplash Hand aufs Herz. Fahren Sie auch bei Regen Fahrrad oder sind Sie ein Schönwetter-Radler? Wirtschaftswissenschaftler der WWU haben herausgefunden, dass Münsteranerinnen und Münsteraner auch bei schlechtem Wetter viel öfter das Rad nutzen, als Menschen in anderen deutschen Städten. Die vergleichende Studie von 30 Städten in Deutschland analysierte erstmals die Verhaltensweisen der Radfahrer auf ungünstige Wetterbedingungen, wie zum Beispiel Regen, starker Wind oder extreme Temperaturen. Mit den Daten von 122 automatisierten Fahrrad-Zählstationen in den Städten und einem Schlechtwetter-Index, der sich aus Lufttemperatur, Niederschlag, Windgeschwindigkeit, relativer Luftfeuchtigkeit und Bewölkung zusammensetzt, berechneten die Wissenschaftler stadtspezifische Wetter-Elastizitäten - eine Art lokaler meteorologischer Bequemlichkeitsfaktor - des Radverkehrsaufkommens. Der Fokus der Untersuchung liegt vor allem auf den Pendelverkehren zur Arbeit, Schule oder Universität. 'Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Wetter-Elastizitäten zwischen den Städten erheblich variieren. Städte wie Münster, Oldenburg und Göttingen sind in Sachen Radverkehr gut aufgestellt und verfügen schon seit vielen Jahren über ein ausgebautes Verkehrswegenetz, Parkmöglichkeiten und getaktete Ampelschaltungen.
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