Blick vom Dorf Muara Sekalo in Richtung Nationalpark ’Bukit Tigapuluh’ in Indonesien. Foto: Fenna Otten, Universität Göttingen
Blick vom Dorf Muara Sekalo in Richtung Nationalpark 'Bukit Tigapuluh' in Indonesien. Foto: Fenna Otten, Universität Göttingen Forschungsteam unter Göttinger Leitung stellt Behauptungen von Großunternehmen in Frage Viele Unternehmen arbeiten hart daran, ein umweltverantwortliches Image in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch wie gut funktioniert das? Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat die Behauptung der französischen Michelin-Gruppe in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Kautschukplantage, insbesondere Umweltschutz und faire Bezahlung, untersucht. Dann verglich das Team diese Ansprüche mit den von der lokalen Bevölkerung beschriebenen Auswirkungen im Dorf Muara Sekalo in Indonesien. Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner berichteten von Landrechtskonflikten und von der Zerstörung von Ökosystemen und dem Lebensraum von Elefanten. Zudem stellten die Forscherinnen und Forscher fest, dass die Bezahlung auf der Kautschukplantage nicht als fair angesehen werden konnte. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Journal of Land Use Science erschienen.
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