Die Anlage für kollineare Resonanz-Ionisations-Spektroskopie in der Einrichtung ISOLDE des CERN. Foto: Maximilien Brice/CERN
Die Anlage für kollineare Resonanz-Ionisations-Spektroskopie in der Einrichtung ISOLDE des CERN. Foto: Maximilien Brice/CERN Physiker der Universität Jena an grundlegendem Experiment am CERN beteiligt / Hohe Relevanz für die Tumorbehandlung - Light - Ein internationales Forschungsteam, an dem auch ein Physiker der Universität Jena beteiligt war, hat zum ersten Mal die sogenannte Elektronenaffinität des chemischen Elements Astat gemessen. Das radioaktive Element Astat ist das seltenste natürlich vorkommende Element der Erde, nur ca. Gramm existieren auf der Erde. Das Forschungsergebnis ermöglicht zum einen den Zugang zu bisher unbekannten Eigenschaften dieses Elements und das Testen theoretischer Modelle. Zum anderen ist es von großem Interesse für die Tumorbehandlung bei der gezielten Alpha-Therapie (Targeted Alpha Therapy). Dabei wird Astat an organische Moleküle angedockt, welche es direkt zum Tumor transportieren und dort mittels Alphazerfall zerstören. Dazu ist es notwendig, die chemischen Eigenschaften zu kennen, die nun in der Fachzeitschrift ,,Nature Communications" veröffentlicht worden sind.
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