Aus Kollisionsdaten des ALICE-Detektors am Large Hadron Collider des CERN ist es gelungen, unter anderem die starke Wechselwirkung zwischen einem Proton (rechts) und dem seltensten der Hyperonen, dem Omega-Hyperon (links), das drei seltsame Quarks enthält, mit hoher Präzision zu messen. D. Dominguez / CERN
Aus Kollisionsdaten des ALICE-Detektors am Large Hadron Collider des CERN ist es gelungen, unter anderem die starke Wechselwirkung zwischen einem Proton ( rechts ) und dem seltensten der Hyperonen, dem Omega-Hyperon ( links ), das drei seltsame Quarks enthält, mit hoher Präzision zu messen. D. Dominguez / CERN Präzise Messungen der starken Wechselwirkung zwischen stabilen und instabilen Teilchen - Eigentlich müssten sich die positiv geladenen Protonen in Atomkernen gegenseitig abstoßen, und doch halten selbst schwere Kerne mit vielen Protonen und Neutronen zusammen. Verantwortlich dafür ist die sogenannte starke Wechselwirkung. Prof. Laura Fabbietti und ihre Forschungsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine Methode entwickelt, bei Teilchenkollisionen am Experiment ALICE am CERN in Genf die starke Wechselwirkung präzise zu messen. Die starke Wechselwirkung ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie ist wesentlich dafür verantwortlich, dass Atomkerne existieren, die aus mehreren Protonen und Neutronen bestehen. Protonen und Neutronen bestehen wiederum aus kleineren Teilchen, den sogenannten Quarks.
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