Messaufbau zur Untersuchung der photophysikalischen Eigenschaften, z.B. von Kupfer(I)-Komplexen. Foto: Martin Schulz
Messaufbau zur Untersuchung der photophysikalischen Eigenschaften, z.B. von Kupfer(I)-Komplexen. Foto: Martin Schulz - Forschungsteam von Leibniz-IPHT und Universität Jena stellt neuartigen Ansatz vor Light Die Energie aus der Sonne so effizient zu nutzen und in chemische Energie umzuwandeln wie es die Natur macht, könnte den weltweiten CO2-Ausstoß drastisch verringern. Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist dieser Vision nun einen Schritt näher gekommen. Die Forschenden haben ein chemisches System entwickelt, das Lichtenergie sammelt und für mindestens 14 Stunden auf einem Molekül speichert. Damit entkoppelt ihr System auf der Basis eines Kupferkomplexes photochemische Prozesse vom Tag-Nacht-Zyklus - und Überwindet somit eine Hürde, die solarbetriebene Photochemie für kontinuierliche industrielle Produktionsprozessen bislang ungeeignet machte. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden Ende August 2020 im renommierten ,,Journal of the American Chemical Society" . Die Natur hat das Problem bereits gelöst: In der Photosynthese wandeln Pflanzen Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in chemische Verbindungen um - und zwar so, dass die in chemischen Bindungen gespeicherte Sonnenenergie auch dann zur Verfügung steht, wenn es dunkel ist.
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