Ausländische Investitionen in Land verstärken die Abholzung tropischer Wälder

Palmölplantagen in Indonesien  Foto: Achmad Rabin Taim, Wikimedia Commons
Palmölplantagen in Indonesien Foto: Achmad Rabin Taim, Wikimedia Commons
Palmölplantagen in Indonesien Foto: Achmad Rabin Taim, Wikimedia Commons - Neue Studie untersucht Druck auf Umwelt und lokale Bevölkerung durch multinationalen Handel mit Agrarland - und zeigt Lösungen auf Fruchtbares Agrarland wird weltweit immer knapper. Das hat in den letzten Jahren zu einem Anstieg von Investitionen in Land im globalen Süden geführt. Im Rahmen solcher Investitionen versuchen sich internationale Agrarkonzerne und Regierungen langfristig Zugang zu Land in anderen Weltregionen zu sichern, um beispielsweise Agrarprodukte für den Weltmarkt oder Bergbau zu Betreiben. Diese Investitionen können durchaus positive Auswirkungen haben, z.B. wenn Arbeitsplätze entstehen oder Technologtransfer stattfindet. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass Investitionen in Land zu einem höheren Druck auf die Umwelt führen und die lokale Bevölkerung benachteiligen. Diese Sorge ist berechtig, wie eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Kyle Davis von der University of Delaware und unter Beteiligung des Geographischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) herausfand. Die jetzt veröffentlichte Studie zeigt erstmalig die Zusammenhänge von Landinvestitionen und Abholzung tropischer Wälder über den gesamten globalen Süden hinweg.
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