Antidepressiva machen Fische zur leichten Beute: Verlust der natürlichen Reaktion auf Stress

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Im Rahmen des Projekts Effect-Net arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft
Im Rahmen des Projekts Effect-Net arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Tübingen sowie des Karlsruher Instituts für Technologie zusammen, um die Effekte von Medikamenten und Lebensmittelzusatzstoffen in der aquatischen Umwelt zu erforschen. | Susanne Mieck, Universität Heidelberg
Im Rahmen des Projekts Effect-Net arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Tübingen sowie des Karlsruher Instituts für Technologie zusammen, um die Effekte von Medikamenten und Lebensmittelzusatzstoffen in der aquatischen Umwelt zu erforschen. Susanne Mieck, Universität Heidelberg - Interdisziplinäres Projekt Effect-Net zu Auswirkungen von Medikamenten in der aquatischen Umwelt Rückstände von Arzneimitteln in Gewässern - in diesem Fall ein Antidiabetikum und zwei Antidepressiva - wirken auch bei Fischen. Besonders starke Effekte haben Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Bei ihnen verlieren die Fische ab einer bestimmten Konzentration der Substanzen im Wasser ihre natürliche Reaktion auf Stress. Das zeigen Untersuchungen im Rahmen des interdisziplinären Projekts ,,Effect Network in Water Research" (Effect-Net). Hier arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Tübingen sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen, um die Effekte von Medikamenten und Lebensmittelzusatzstoffen in der aquatischen Umwelt zu erforschen. Begleitend dazu befassen sich Politikwissenschaftler mit dem Verbraucherverhalten und der Frage, ob Verbraucher gegebenenfalls auf teurere, aber dafür weniger die Umwelt belastende Medikamente umsteigen würden.
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