Neurologische und psychiatrische Krankheiten zeigen ähnliche "Verbindungsfehler"

Neurologische und psychiatrische Krankheiten zeigen ähnliche ,,Verbindungsfehler": Studie bringt wichtige Erkenntnisse für die Hirnforschung Wirkten an der neuen Studie zur Konnektivität der Nervenzellen im Hirn mit: Dr. Jonathan Repple und Doktorandin Susanne Meinert aus dem Institut für Translationale Psychiatrie (Foto: WWU / R. Schirdewahn) Münster (mfm/sw) - ,,Stellen Sie sich das menschliche Gehirn als ein Flughafen-Netzwerk vor. Welche Verbindung ist dann die schnellste von Münster nach Sydney? Und wo sind die Knotenpunkte? Genau solche Überlegungen sind auch für den Aufbau des Gehirns relevant und werden durch die sogenannte weiße Substanz vermittelt". Für das, was eine internationale Studie erforscht hat, wählt Dr. Jonathan Repple von der Universität Münster (WWU) gern das Airport-Beispiel. Um derartige Netzwerke besser zu verstehen, verwendet man in der Mathematik die Graphentheorie-Analyse - eine Methode, die in der Medizin bisher eher unüblich ist. Dank gleichartiger Netzwerk-Struktur kann das Verfahren mittlerweile aber auch auf das Gehirn angewendet werden - mit dem Resultat wichtiger neuer Erkenntnisse. Drei Forscher der WWU waren beteiligt an einer niederländischen Studie zur Konnektivität, also der Verbindung von Nervenzellen im Hirn. Die Ergebnisse erschienen nun in der renommierten Fachzeitschrift ,,Nature Human Behaviour".
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