,,Jena war die beste Entscheidung - beruflich wie privat"

Scheiben aus Stoßzähnen Foto: Susann Döring/Senckenberg Weimar
Scheiben aus Stoßzähnen Foto: Susann Döring/Senckenberg Weimar
Neue Studie belegt, warum Mammut-Elfenbein gerne als Rohstoff für Jagdwaffen benutzt wurde. Scheiben aus Stoßzähnen vom Mammut (rechts) und vom Afrikanischen Elefanten (links). Foto: Susann Döring/Senckenberg Weimar Ein Team der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie Weimar hat erstmalig die mechanischen Eigenschaften von Mammut-Elfenbein aus sibirischem Permafrostboden mit Elfenbein heutiger Afrikanischer Elefanten detailliert verglichen. In ihrer kürzlich im Fachjournal "Scientific Reports" erschienenen Studie zeigt das Team, dass sich Mammut-Elfenbein aufgrund seiner außergewöhnlichen Materialeigenschaften ideal zur Herstellung von Spitzen eiszeitlicher Jagdwaffen eignete - eine Tatsache, die altsteinzeitliche Großwildjäger auch in Mitteleuropa nutzten. Stoßzähne als Statussignal und Waffe. Spiralig eingebogene Stoßzähne unterschiedlicher Größe sind das wohl beeindruckendste, weithin sichtbare Merkmal der Mammute. Die mit dem Ende der eiszeitlichen Mammutsteppe ausgestorbenen Rüsseltiere setzten ihre lebenslang wachsenden bis zu 3,5 Meter langen und gelegentlich über 100 kg wiegenden Stoßzähne als Statussignal und Waffe, aber auch als Werkzeug, etwa zum Aufbrechen von vereisten Tränken ein.
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