Erste Kollisionen im SuperKEKB-Beschleuniger

Der Belle II-Detektor  
                 zeichnet die von SuperKEKB produzierten
Der Belle II-Detektor zeichnet die von SuperKEKB produzierten Teilchenkollisionen auf und wertet sie aus. © Foto: Shota Takahashi/KEK
Physiker der Universität Bonn sind maßgeblich an Entwicklung und Bau des Belle II-Experiments beteiligt. Jubel im japanischen Tsukuba und bei den beteiligten Forschergruppen: Heute um 0:38 Uhr Ortszeit kollidierten im neuen SuperKEKB-Beschleuniger erstmals Materieund Antimaterieteilchen. Der Detektor ,,Belle II" zeichnete die beim Zuammenprall entstehenden Teilchenspuren erfolgreich auf. Die Arbeitsgruppe um Jochen Dingfelder und Norbert Wermes von der Universität Bonn war maßgeblich an Entwicklung und Bau des Silizium-Pixeldetektors für das Belle II-Experiment beteiligt. "Mit Beginn der Datennahme freuen wir uns nun darauf, an der wissenschaftlichen Ernte der rund zehnjährigen Investitionen in den Bau des Belle II-Pixeldetektors teilzuhaben", sagt Professor Norbert Wermes vom Physikalischen Institut der Universität Bonn. Die Physiker suchen mit dem japanischen Teilchenbeschleuniger und dem Belle II-Detektor nach Anzeichen für neuartige physikalische Phänomene. Gelingt es ihnen, Hinweise auf neue Teilchen oder neue Prozesse aufzuspüren, die nicht durch das Standardmodell der Elementarteilchenphysik beschrieben werden, ,,wäre dies ein gewaltiger Schritt nach vorn in unserem Verständnis der fundamentalen Bausteine des Universums", sagt Professor Jochen Dingfelder.
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