Das Eis in der Antarktis schmilzt immer schneller. (Bild: University of Washington/I. Joughin)
Durch die Eisschmelze in der Antarktis ist der globale Meeresspiegel seit 1992 um 7,6 Millimeter angestiegen. Allein drei Millimeter des Anstiegs wurden in den vergangenen fünf Jahren verzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Studie, an der auch Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) beteiligt waren. Die Ergebnisse der in ,,Nature" veröffentlichten Studie zeigen, dass der Eisverlust in der Antarktis vor 2012 etwa 76 Milliarden Tonnen im Jahr betrug. Das entspricht einem jährlichen Meeresspiegelanstieg von 0,2 Millimeter. Seitdem hat sich diese Rate verdreifacht. Zwischen 2012 und 2017 hat der Kontinent 219 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr verloren, was einem Anstieg des Meeresspiegels von 0,6 Millimeter pro Jahr entspricht.
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