Akkordarbeit am Nano-Fließband
Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue, elektrische Antriebstechnik für Nano-Roboter entwickelt. Mit dieser lassen sich molekulare Maschinen Hunderttausendmal schneller bewegen als mit den bisher genutzten biochemischen Prozessen. Damit werden Nano-Roboter schnell genug für die Fließbandarbeit in molekularen Fabriken. Die neuen Forschungsergebnisse erscheinen am 19. Januar als Coverstory in der renommierten Fachzeitschrift Science. Auf, ab, auf, ab. Im Gleichtakt schwingen die Lichtpunkte hin und her. Erzeugt werden sie von leuchtenden Molekülen, die an der Spitze winziger Roboterarme fixiert sind.

