Neue BMBF-Förderinitiative "Kompetenzmodelle und Instrumente der Kompetenzerfassung im Hochschulsektor"
15 ausgewählte Forschungsverbünde in der neuen KoKoHs-Initiative unter wissenschaftlicher Koordination der JGU und der Humboldt-Universität zu Berlin. Im tertiären Bildungssektor fanden in den letzten Dekaden tiefgreifende strukturelle und programmatische Veränderungen statt - etwa im Zuge der Bologna-Reform oder der von der Kultusministerkonferenz festgeschriebenen Kompetenzorientierung. Um diesen Herausforderungen in Deutschland zu begegnen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungsprogramm "Kompetenzmodelle und Instrumente der Kompetenzerfassung im Hochschulsektor - Validierungen und methodische Innovationen (KoKoHs)" unter der wissenschaftlichen Koordination der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) initiiert. Das neue Programm baut auf der Förderinitiative "Kompetenzmodellierung und Kompetenzerfassung im Hochschulsektor" (KoKoHs) (2010-2015) auf, in dem über 220 Forscherinnen und Forscher an über 70 Hochschulstandorten bundesweit im Rahmen von insgesamt 24 interdisziplinären Forschungsverbünden fachübergreifende und fachspezifische Kompetenzen in verschiedenen Studienfachbereichen modelliert und geeignete Messinstrumente entwickelt und erprobt haben. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse und Erkenntnisse sollen die 15 ausgewählten Forschungsverbünde in der neuen KoKoHs-Initiative über die kommenden vier Jahre vertiefende Validierungen der Instrumente vornehmen und innovative Messmethoden entwickeln sowie den Transfer in die Hochschulpraxis vorantreiben.



