Lauschangriff auf die Aliens

In einem schmalen Himmelsstreifen haben mögliche außerirdischen Astronomen gute Chancen, die Erde zu entdecken. Sind wir allein im Universum? Um Antworten auf diese Frage zu finden, suchen Astronomen seit Jahrzehnten mithilfe verschiedener Methoden nach bewohnbaren Planeten sowie nach Signalen von Außerirdischen - bisher erfolglos. Eventuell waren bisher die Prioritäten nicht optimal gesetzt, meinen René Heller und Ralph E. Pudritz vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen und von der McMaster Universität in Kanada. Sie schlagen vor, die Suche auf jenen Bereich des Himmels zu konzentrieren, in dem etwaige ferne Beobachter des Planetensystems den jährlichen Durchgang der Erde vor der Sonne beobachten können. Sonnenfinsternis: Kommt es zu einem Erdtransit vor der Sonne, blockiert die Erde einen Teil des Lichts unseres Tagesgestirns. Mögliche Beobachter ausserhalb des Planetensystems könnten die dabei entstehende Verdunklung nutzen, um die Erde zu erforschen. Mithilfe dieser Transitmethode haben irdische Astronomen den Grossteil der mehr als 2000 bisher bekannten Exoplaneten aufgespürt.
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