Kupferzeitliche Kreisgrabenanlage in Südspanien entdeckt

Die neu entdeckte Kreisgrabenanlage La Loma del Real Tesoro II (nahe Carmona). B
Die neu entdeckte Kreisgrabenanlage La Loma del Real Tesoro II (nahe Carmona). Bild: SFB 1070 RessourcenKulturen, Javier Escudero Carrillo und Helmut Becker
Archäologen des Sonderforschungsbereichs RessourcenKulturen an der Universität Tübingen vermuten, dass die Stätte bei Sevilla für kultische Zwecke genutzt wurde. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs RessourcenKulturen an der Universität Tübingen haben in Südspanien eine Kreisgrabenanlage entdeckt, die aus der Zeit von 2.600 bis 2.200 v. Chr. aus der sogenannten Glockenbecherkultur stammt. Der Name dieser Periode in der späten Kupferzeit wird von der charakteristischen Form der damals hergestellten Gefäße hergeleitet. Die Stätte könnte rituellen Zwecken gedient haben. Ähnliche Kultstätten waren bislang nur aus Nordeuropa bekannt. Ein Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs untersucht in Feldstudien, wie die Bewohner Südspaniens in der Kupferzeit (ca. Jahrtausend v. Chr.) mit Ressourcen ihres Lebensraums umgingen und welche Auswirkungen dies auf Gesellschaft, Handelsbeziehungen und Migrationsbewegungen in der Region hatte.
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