Ein kosmisches Pevatron: Die künstlerische Darstellung zeigt Prozesse, die zur Entstehung der hochenergetischen Gammastrahlung beitragen. Protonen (blaue Kugeln), die vom schwarzen Loch Sagittarius A* (helle Quelle im Zentrum) beschleunigt werden, wechselwirken mit Molekülwolken der Umgebung. Dabei werden unter anderem Pionen erzeugt, die fast sofort zu Gammastrahlungsphotonen zerfallen (gelbe Wellen). Im Hintergrund: Aufnahme der Milchstraße im sichtbaren Licht. [weniger]
H.E.S.S-Teleskope beobachten kosmische Strahlung, die vom schwarzen Loch beschleunigt wird Seit mehr als zehn Jahren kartografieren die H.E.S.S.-Teleskope in Namibia das Zentrum der Milchstraße in höchstenergetischem Gammalicht. Dieses wird von kosmischer Strahlung im innersten Bereich unserer Galaxis erzeugt. Nach der Analyse neuester Daten ist es den Wissenschaftlern gelungen, zum ersten Mal eine Quelle galaktischer kosmischer Strahlung mit Petaelektronenvolt-Energie zu identifizieren: das supermassive schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße. Ein kosmisches Pevatron: Die künstlerische Darstellung zeigt Prozesse, die zur Entstehung der hochenergetischen Gammastrahlung beitragen. Protonen (blaue Kugeln), die vom schwarzen Loch Sagittarius A* (helle Quelle im Zentrum) beschleunigt werden, wechselwirken mit Molekülwolken der Umgebung. Dabei werden unter anderem Pionen erzeugt, die fast sofort zu Gammastrahlungsphotonen zerfallen (gelbe Wellen). Im Hintergrund: Aufnahme der Milchstraße im sichtbaren Licht.
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