Anhand von gewöhnlichen Videoaufnahmen wie hier von US-Präsident Barak Obama erstellen Forscher des Max-Planck-Instituts für Informatik realistische Gesichtsmodelle für Computeranimationen und Avatare. Mithilfe der Modelle können sie die Mienen der Personen auch andere Emotionen ausdrücken lassen, als im Ausgangsvideo zu sehen waren. [weniger]
Saarbrücker Informatiker können realistische Gesichtsmodelle etwa für animierte Filme alleine anhand von Videoaufnahmen erstellen Die Filmindustrie baut heute nicht mehr allein auf die Kunst der Schauspieler: Bei neuen Kinofilmen lässt sie deren Gesichter oft nach dem Dreh noch am Rechner bearbeitet. Spezialisten für Computeranimation benötigen dafür dreidimensionale Gesichtsmodelle (face rigs), die sie bislang über aufwändige Messverfahren erstellen und von Hand in die Filmszenen einbauen. Wie es einfacher und viel schneller geht, zeigen jetzt Forscher vom Max-Planck-Institut für Informatik und dem Multimedia-Konzern Technicolor. Ihnen reicht ein Standard-Video und einige Rechenpower, um äußerst detailreiche Gesichtsmodelle zu erzeugen. Die Informatiker haben dafür neue Methoden entwickelt, mit denen sie Oberflächen aus Videos rekonstruieren und am Computer verändern können. Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Informatik und der Universität des Saarlandes werden die neue Technik auf der Computermesse Cebit in Hannover vom 14. bis 18. März vorstellen (Halle 6, Stand D 28). Anhand von gewöhnlichen Videoaufnahmen wie hier von US-Präsident Barak Obama erstellen Forscher des Max-Planck-Instituts für Informatik realistische Gesichtsmodelle für Computeranimationen und Avatare.
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