Aktive und inaktive Zellen in den Gedächtnisstrukturen des Gehirns identifiziert

Tübinger Neurowissenschaftler weisen erstmals unterschiedlichen Aufbau von Neuronen nach. Tübinger Neurowissenschaftlern ist es erstmals gelungen, aktive und inaktive Zellen im Gehirn morphologisch, also anhand ihres Aufbaus, zu unterscheiden. Bei einer Analyse von sogenannten Körnerzellen im Rattengehirn fanden sie dabei weitaus mehr inaktive als aktive Zellen. Viele Dinge, die wir sicher zu wissen glauben, haben ihren Ursprung nicht in der Wissenschaft, sondern in der Populärkultur. Der verbreitetste Irrtum über das Gehirn ist wohl die Vorstellung, wir würden nur zehn Prozent unserer Gehirnkapazität verwenden. Der sogenannte 'Zehn-Prozent-Mythos' ist unter Neurowissenschaftlern zwar verpönt, begegnet uns aber häufig in der Werbung, in Büchern, Kurzgeschichten und Filmen. Wie jeder Mythos enthält aber auch dieser einen wahren Kern: Viele Neurone bleiben den größten Teil des Lebens über inaktiv, selbst wenn unmittelbar benachbarte Zellen rege Aktivität zeigen.
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