Egoismus kann tödlich für eine Population sein
Mathematisches Modell kann erstmals mehrere Einflussfaktoren vereinen und die tatsächliche Dynamik von Populationen besser abbilden. Gemeinsam sind wir stark - dieser Ansatz gilt auch in der Evolution. Denn wenn einzelne Mitglieder einer kleinen Populationen kooperieren und so die Ressourcen in ihrem Lebensraum effizienter Ausnutzen, können sie das Überleben der ganzen Population sichern. Im Gegensatz dazu kann Eigennutz tödlich sein und zum Aussterben einer Population führen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem man diese Zusammenhänge genauer als bisher simulieren kann. Das Modell basiert auf der sogenannten Spieltheorie. Mit ihr kann zum Beispiel untersucht werden, wie sich Menschen verhalten, wenn ihnen ein Gewinn winkt.



