Wie die ,,biologische Zündkerze" in biomolekularen Motoren funktioniert

Mit Hochleistungsrechnern und quantenmechanischen Methoden haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg Vorgänge simuliert, die aufklären, wie die ,,biologische Zündkerze" in den biomolekularen Motoren von Zellen funktioniert. Im Mittelpunkt der Untersuchungen unter der Leitung von Dr. Stefan Fischer stand das sogenannte Motorprotein Myosin, das unter anderem für Muskelbewegungen verantwortlich ist. Die umfangreichen Simulationen der Heidelberger Forscher zeigen, wie dort die Energiefreisetzung ausgelöst wird, um den komplexen Motor in Gang zu bringen. Die Ergebnisse der am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen durchgeführten Forschungsarbeiten wurden in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. Biomolekulare Motoren sind Eiweißmoleküle, die in Zellen für mechanische Bewegung verantwortlich sind. Als kleinste bekannte Motoren verwenden sie als Treibstoff das Molekül Adenosintriphosphat (ATP), das alle Lebewesen als Energiequelle für energieverbrauchende Prozesse nutzen. Um zu verstehen, wie diese Zellmotoren mit Hilfe des Moleküls ATP funktionieren, kann zum Vergleich der Automotor herangezogen werden, bei dem die Energie durch die Verbrennung von Benzin freigesetzt wird.
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