Von der Realität zur Repräsentation und zurück

Von der Realität zur Repräsentation und zurück
Von der Realität zur Repräsentation und zurück
Mit einer architektonischen Installation bringen Design-Forscher wissenschaftliche Daten wieder in die Wirklichkeit Wie produzieren Forscherinnen und Forscher Wissen? Wie entwerfen Designerinnen und Designer Realitäten? Und welche Rolle spielen wissenschaftliche Daten dabei? Diese Fragen haben Martin Brösamle, Zentrum für Kognitionswissenschaft der Universität Freiburg und Wissenschaftler im Projekt SpaceGuide des Sonderforschungsbereichs SFB/TR 8 Raumkognition, und Johanna Pingel, Grafikdesignerin und derzeit am Masterstudio Design & Institut Design- und Kunstforschung in Basel, zu einer datenbasierten Raum-Installation geführt. Die Idee ist, wissenschaftliche Daten, die durch Repräsentation aus der realen Welt extrahiert wurden, zurück in die Wirklichkeit zu bringen. Im Projekt SpaceGuide wird das Thema Wegfindung und Orientierung in Gebäuden erforscht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen herausfinden, ob Architekten als Designexperten Stellen eines Gebäudes erkennen, an denen Nutzerinnen und Nutzer Schwierigkeiten haben könnten, sich zu orientieren. Dazu sollten die Architekten in Gebäudeplänen vermeintlich problematische Stellen identifizieren, indem sie die Stellen farblich markierten oder mit Hand- und Fingerbewegungen kenntlich machten. Die dabei entstandenen Gesten-Daten haben Brösamle inspiriert: Er hat die Daten genutzt sie in Form einer architektonischen Installation zurück in den Originalraum gebracht. Dazu wurden die Gesten-Daten vom Plan- auf den Originalmaßstab vergrößert und im Gebäude ausgelegt.
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