Das Musterbeispiel einer kriminellen Karriere gibt es nicht

Ergebnis einer Freiburger Studie stellt gängige kriminologische Theorien in Frage. Gibt es typische kriminelle Karrieren? Dieser Frage ist der Kriminologe Volker Grundies vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg nachgegangen. Insgesamt lagen für diese Studie die Daten von circa 21. Männern aus Baden-Württemberg, vor, die einmal oder mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Die Ergebnisse seiner Studie stellen gängige kriminologische Theorien über die Entwicklung straffälligen Verhaltens im Lebenslauf einer Person in Frage. Für ihr Projekt analysierten Grundies und seine Kollegen an dem Freiburger Institut die justiziellen Registrierungsdaten der Geburtskohorte 1970 über eine Altersspanne von 14 bis 32 Jahren mit einem statistischen Verfahren der Kriminologen Daniel Nagin und K.C. Land. Dieses geht davon aus, dass es nur einige, wenige typische Altersverläufe straffälligen Verhaltens gibt und dass jeder Täter danach zugeordnet werden kann.
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