,,Vielsprechende Ergebnisse bei der Suche nach dem Higgs-Boson"

Eine Spur des Higgs-Teilchens: Bei den roten Linien handelt es sich um Myonen, d
Eine Spur des Higgs-Teilchens: Bei den roten Linien handelt es sich um Myonen, die über eine Kaskade von Zerfällen aus dem Higgs-Boson entstehen können. Da andere Prozesse jedoch eine ähnliche Signatur hinterlassen, müssen Physiker unzählige solcher Ereignisse analysieren, um die Existenz des Higgs-Bosons mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zu beweisen.
Physiker aus aller Welt haben vor bald zwei Jahren mit Messungen im Large Hadron Collider (LHC) am Genfer Cern begonnen. Seit einigen Tagen nun kursieren Meldungen, dass ein wichtiges Forschungsziel bald erreicht sein könnte: Offenbar gibt es Hinweise auf das Higgs-Teilchen. Stefan Stonjek ist Wissenschaftler in der Atlas-Kooperation, einem der Experimente, mit dem Physiker dem Elementarteilchen nachspüren. Er spricht darüber, was am LHC tatsächlich gefunden wurde und welche Konsequenzen das haben könnte. Herr Stonjek, was genau gibt es Neues von den Experimenten im Large Hadron Collider? Wir haben im LHC inzwischen etwa 100 Billionen Mal Protonen mit einer Energie, die bislang kein anderer Teilchen-Beschleuniger erreicht hat, aufeinander prallen lassen. Unter den Elementarteilchen, die bei den Kollisionen entstehen, haben wir erste vielversprechende Ergebnisse bei der Suche nach dem Higgs-Boson. Die Messungen sind zwar noch nicht aussagekräftig genug, damit wir von einer Entdeckung sprechen können.
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