Forensische Ambulanz für Opfer häuslicher Gewalt künftig kindgerecht

(v.l. Karl Peter Bruch (Innenminister RLP), Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban (Direktor der Rechtsmedizin), Dr. Bianca Navarro-Crummenauer (Mitarbeiterin der Forensischen Ambulanz) - Rechtsmedizin reagiert auf ansteigende Anzahl der Untersuchungsanfragen bei Verdacht auf Kindesmissbrauch und -misshandlung. Das Dokumentieren von Verletzungen bei Opfern von Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung sowie die Sicherung gerichtlich verwertbarer Beweise zählt zu den Kernaufgaben der Mainzer Forensischen Ambulanz - und der Bedarf ist groß. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Einrichtung im Institut für Rechtsmedizin an der Universitätsmedizin Mainz nahezu eine Vervierfachung aller Untersuchungsanfragen (erwachsene Personen eingeschlossen) von 155 (2007) auf 550 (2009) registriert. Die Zahl der Untersuchungsanfragen - ausschließlich auf Kinder und Jugendliche bezogen - stieg sogar um das rund Fünffache: von 78 (2007) auf 385 (2009). Als Reaktion auf diese Entwicklung präsentieren sich Untersuchungs- und Warteraum künftig in kindgerechter Optik und Ausstattung. Damit ist ein vertrauensvolles Umfeld geschaffen, was laut dem Direktor der Rechtsmedizin, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, eine zentrale Voraussetzung für diesen Teil der Arbeit in der Forensischen Ambulanz bedeutet.
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