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Eberhard Karls Universität Tübingen
Ergebnisse 41 - 60 von 540.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 12.09.2024

Man nehme Kohlendioxid, Wasserstoff und Sauerstoff sowie Strom aus erneuerbaren Quellen - mehr brauchen ein Bakterium und die Bäckerhefe kaum, um in einem ausgeklügelten Bioreaktor-System im Labor Proteine für die menschliche Ernährung und das lebenswichtige Vitamin B9 herzustellen. Dieses Ergebnis erzielte ein Forschungsteam unter der Leitung von Lars Angenent aus der Umweltbiotechnologie der Universität Tübingen bei der Weiterentwicklung seines Power-to-Protein-Systems.
Biowissenschaften - Informatik - 11.09.2024

Informationen im Gehirn werden über elektrische Signale zwischen spezialisierten Zellen, den Neuronen, Übertragen. Große Netzwerke solcher Neuronen steuern Wahrnehmungen, Verhalten und Kognition. Die Wissenschaft hat lange nach Möglichkeiten gesucht, neuronale Netze im Gehirn mit Computern zu simulieren, um zu verstehen, wie sie funktionieren.
Umwelt - 19.08.2024

Junge Meeresschildkröten reagieren während ihrer Entwicklung im Ei stärker auf wechselnde Niederschlagsmengen als auf Änderungen der Lufttemperatur. Die Auswirkungen der Niederschlagsmenge sind je nach Art - oder sogar der Population - unterschiedlich: Während die Jungtiere der Unechten Karettschildkröte bei starken Niederschlägen kleiner bleiben, ihre Körpermasse aber steigt, wird bei der Grünen Meeresschildkröte nur die Panzergröße von den Niederschlagsmengen beeinflusst.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.08.2024

Anhand des bislang größten Datensatzes menschlicher Fossilien aus dem eiszeitlichen Europa zeigt ein internationales Forschungsteam, wie prähistorische Jäger und Sammler im Zeitraum zwischen 47.000 und 7. Jahren vor heute mit Klimaveränderungen umgingen. Die Populationsgröße nahm während der kältesten Periode stark ab, und im Westen standen die Eiszeit-Europäer sogar vor dem Aussterben, heißt es in der heute im Fachjournal ,, Science Advances " veröffentlichten Studie.
Physik - Umwelt - 12.08.2024

Die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Holzheizkraftwerken hängen entscheidend von der Qualität der eingesetzten Brennstoffe ab. Diese wird vom Wasser-, Ascheund Energiegehalt und maßgeblich von der chemischen Zusammensetzung des Materials beeinflusst. Um wirtschaftlich zu arbeiten und die Freisetzung von Schadstoffen so gering wie möglich zu halten, muss die Qualität der Brennstoffe optimal auf die Heizkraftwerkstechnik angepasst werden.
Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 25.07.2024

Mammut, Wisent, Wildpferd, Höhlenlöwe und Höhlenbär - mehr als 30 figürliche Kunstobjekte aus der Jüngeren Altsteinzeit wurden in den Höhlen der Schwäbischen Alb bei archäologischen Ausgrabungen schon entdeckt. Die Mehrheit bildet imposante Tiere ab, die für die eiszeitliche Steppenlandschaft typisch sind.
Umwelt - 04.07.2024

Forscherinnen und Forscher vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen und dem Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz haben die Rolle des Wüstengrases Stipagrostis sabulicola in der afrikanischen Namib-Wüste untersucht. In ihrer im Fachjournal Scientific Reports veröffentlichten Studie zeigen sie, dass die Pflanze in der Lage ist, Feuchtigkeit aus Nebelereignissen aufzunehmen.
Umwelt - Geschichte & Archeologie - 01.07.2024

Nach den unwirtlichen Bedingungen der letzten Eiszeit in Mitteleuropa im Zeitraum vor rund 27.000 bis 19. Jahren wurde die Schwäbische Alb im heutigen Süddeutschland rund 3.Jahre früher wieder besiedelt als bisher gedacht. Die alte Schätzung besagte, dass moderne Menschen vor rund 16.
Umwelt - Geschichte & Archeologie - 01.07.2024

Nach den unwirtlichen Bedingungen der letzten Eiszeit in Mitteleuropa im Zeitraum vor rund 27.000 bis 19. Jahren wurde die Schwäbische Alb im heutigen Süddeutschland rund 3.Jahre früher wieder besiedelt als bisher gedacht. Die alte Schätzung besagte, dass moderne Menschen vor rund 16.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.06.2024

Ein internationales Forschungsteam mit Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen hat die Ursachen für das Aussterben des Wollnashorns nach dem Ende der letzten Eiszeit vor 10. Jahren untersucht.
Umwelt - 24.06.2024

Auf dem heutigen Gebiet Italiens lebten bereits vor rund 660.000 bis 610. Jahren Höhlenlöwen. Das belegt ein Mittelfußknochen aus der Fundstätte Notarchirico nahe Venosa in der Region Basilicata, der bei der erneuten Durchsicht früherer Funde entdeckt wurde. Es handelt sich um den bisher ältesten Nachweis der inzwischen ausgestorbenen Großkatze in Südeuropa.
Umwelt - 24.06.2024

Auf dem heutigen Gebiet Italiens lebten bereits vor rund 660.000 bis 610. Jahren Höhlenlöwen. Das belegt ein Mittelfußknochen aus der Fundstätte Notarchirico nahe Venosa in der Region Basilicata, der bei der erneuten Durchsicht früherer Funde entdeckt wurde. Es handelt sich um den bisher ältesten Nachweis der inzwischen ausgestorbenen Großkatze in Südeuropa.
Gesundheit - Sport - 19.06.2024
Sporttherapie hilft Menschen mit psychischen Erkrankungen
Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Dass Bewegung auch eine Verbesserung bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Schlafund Angststörungen bewirkt, zeigt nun eine Studie aus Baden-Württemberg. Unter Leitung der Universität Tübingen hatten Forschende das sporttherapeutische Programm ,,ImPuls - starke Psyche durch Motivation und Bewegung" entwickelt.
Paläontologie - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 07.06.2024

Ein internationales Forschungsteam hat in der Tongrube Hammerschmiede im Ostallgäu eine weitere bisher unbekannte Menschenaffenart entdeckt. Buronius manfredschmidi wurde in unmittelbarer Nähe zu dem Menschenaffen Danuvius guggenmosi, genannt ,,Udo", geborgen. Dieser zeigte als erster Menschenaffe bereits vor rund 12 Millionen Jahren Anpassungen an den aufrechten Gang und hatte die Grabungsstätte zwischen Pforzen und Kaufbeuren im Jahr 2019 weltbekannt gemacht.
Geschichte & Archeologie - 03.06.2024

Archäologisches Team entdeckt eine fast 1.Jahre alte Spielesammlung samt gut erhaltener Schachfigur, Spielsteinen und Würfel. Laboruntersuchungen zeigen, dass eine Partei mit Rot spielte. Die Laborergebnisse lassen auch Rückschlüsse auf eine erstaunliche Kontinuität der Spielregeln zu. Die detaillierte Auswertung der Funde verspricht Einblicke in die Spielewelt des mittelalterlichen Adels und die Ursprünge des europäischen Schachspiels.
Geschichte & Archeologie - 27.05.2024

Kinder von Neandertalern, die bis vor rund 40. Jahren lebten, und moderne Menschen der Jüngeren Altsteinzeit vor 50.000 bis 12. Jahren waren wahrscheinlich vergleichbaren Belastungen ausgesetzt, jedoch lag die jeweilige höchste Intensität in verschiedenen Entwicklungsphasen. Das hat die Untersuchung von Zähnen ergeben, deren Struktur Stressphasen etwa durch Krankheiten und Mangelernährung während der frühen Lebensjahre widerspiegelt.
Umwelt - Campus - 23.05.2024

Krähen können im Verhaltensexperiment lernen, eine vorgegebene Anzahl an Rufen zu erzeugen. Sie planen dabei im Voraus: über den Klang des ersten Rufs in einer Zählsequenz lässt sich vorhersagen, wie viele Rufe die Krähe hören lassen wird. Das hat ein Forschungsteam aus Diana A. Liao, Dr. Katharina F. Brecht und Juniorprofessorin Lena Veit unter der Leitung von Andreas Nieder vom Institut für Neurobiologie der Universität Tübingen festgestellt.
Geschichte & Archeologie - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 21.05.2024

Der Mensch zog Höhlenbären ihr Fell bereits vor 320. Jahren ab, mit dem Auftreten des Homo sapiens in Europa vor 45. Jahren intensivierte sich der Jagddruck auf das Tier, bis Ursus spelaeus schließlich vor 24. Jahren ausstarb. Mit 1,70 Meter Schulterhöhe und einer Länge bis zu 3,5 Metern war der Höhlenbär deutlich größer und massiger als sein Verwandter, der Braunbär, der bis heute Überlebt hat.
Biowissenschaften - Physik - 15.05.2024

Bestimmte Minerale mit charakteristischen Formen könnten auf die Aktivität von Bakterien in heißen Quellen der Tiefsee vor mehreren Milliarden Jahren hinweisen. Sie tragen entscheidend zum Verständnis der Entstehung des Lebens bei. Das hat die Studie eines Forschungsteams um Eric Runge und Jan-Peter Duda, die mittlerweile an der Universität Göttingen tätig sind, sowie Professor Andreas Kappler und Muammar Mansor aus der Geomikrobiologie der Universität Tübingen ergeben.
Paläontologie - Umwelt - 06.05.2024

Aus heutiger Sicht wirken sie wie eine Mischung aus Pferd und Gorilla: Krallentiere (Chalicotheriidae) hatten einen massigen Körper und einen pferdeähnlichen Kopf; ihre Arme waren viel länger als ihre Beine und mit Krallen ausgestattet. Sie gehörten zur Gruppe der Unpaarhufer und sind somit mit heutigen Nashörnern, Pferden und Tapiren verwandt.












