Poröse Medien transparent gemacht

Foto: Uli Regenscheit
Foto: Uli Regenscheit
Foto: Uli Regenscheit Porous Media Lab der Universität Stuttgart ermöglicht skalenübergreifende Charakterisierung von gekoppelten Prozessen in porösen Materialien Ob 3D-Bilder aus dem Inneren eines Betonbrockens oder Verhalten von Öl-Wasser-Gemischen im Untergrund: Röntgentomographische und mikrofluidische Verfahren sind wichtige Pfeiler, um die unsichtbaren Strömungsund Transportprozesse sowie das Deformationsverhalten in porösen Medien sichtbar zu machen und zu verstehen. Das Porous Media Lab (PML) an der Universität Stuttgart, das jetzt einen gebündelten Standort auf dem Campus Vaihingen gefunden hat, bietet hierfür eine umfassende Plattform. Als ,,Shared Lab" steht es auch nationalen und internationalen Gastwissenschaftler*innen zur Verfügung. Ein Kernstück des PML ist ein selbstentwickelter Röntgentomograph, das XRCT Lab. Es erzeugt 3D-Abbildungen aus nicht transparenten Materialien und ermöglicht Forschenden hochauflösende Einblicke in Phänomene auf der Porenskala. Das Besondere daran: Das XRCT_Lab kombiniert die Bildgebung mit physikalischen Experimenten und kann so sichtbar machen, wie sich zum Beispiel der Druck, der Durchfluss von Flüssigkeiten oder die Temperaturschwankungen in einem Material auf der Porenebene auf effektive Materialeigenschaften auswirken. Das zweite Kernstück des PML ist das Microfluidic Lab , in dem synthetische poröse Materialien erzeugt werden können.
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