Wenn Nervenzellen Muster für erlerntes Wissen erkennen

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Das neuartige Computersystem BrainScaleS am Kirchhoff-Institut für Physik.
Das neuartige Computersystem BrainScaleS am Kirchhoff-Institut für Physik.
Bei Beobachtungen, die auf sogenannten Sinnesdaten beruhen, muss das menschliche Gehirn ständig überprüfen, welche 'Version' von Realität dieser Wahrnehmung zugrunde liegt. Dabei gewinnt es seine Antwort aus sogenannten Wahrscheinlichkeitsverteilungen, die im Netzwerk der Nervenzellen selbst gespeichert sind. Die Neurone können darin Muster erkennen, die erlerntes Wissen widerspiegeln. Das belegen Untersuchungen mit Hilfe mathematischer Methoden, die Physiker der Universität Heidelberg gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Graz durchgeführt haben. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind von großer Bedeutung für die Entwicklung neuartiger Computersysteme. Sie wurden in der Fachzeitschrift 'Physical Review' veröffentlicht. Eine der wichtigsten Funktionen unseres Gehirns ist es, ein internes Modell unserer Umgebung zu erschaffen.
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