Bakterien heizen Gletschereis auf

Blick in eine Probe von einem Kryokonit: Freilebende Bakterien (grün) und solche
Blick in eine Probe von einem Kryokonit: Freilebende Bakterien (grün) und solche, die an fadenförmige Cynobakterien (violett) angeheftet sind. [weniger]
Mikroorganismen siedeln sich auf dem Eis an Staubteilchen aus der Atmosphäre und lassen den Gletscher dadurch schneller schmelzen. Bakterien könnten eine wichtigere Rolle beim Abschmelzen von Gletschern spielen als bisher angenommen. Forscher von der Montana State University und dem Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen haben herausgefunden, wie die räumliche Anordnung der Mikroben einen effizienten Nährstoffaustausch ermöglicht und ein Abschmelzen beschleunigen kann. Blick in eine Probe von einem Kryokonit: Freilebende Bakterien (grün) und solche, die an fadenförmige Cynobakterien (violett) angeheftet sind. Gletscher bedecken etwa zehn Prozent der Landfläche der Erde. Sie sind wichtig für unser Klima, da sie große Mengen an Süßwasser speichern und Sonnenlicht, das auf die Erde trifft, reflektieren. Das zunehmende Abschmelzen von Gletschern führt zum Anstieg des Meeresspiegels und verringert die Reflektion von Sonnenlicht und trägt so zur globalen Erwärmung bei.
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