Wie lassen sich künstliche Lungen implantieren?

Die am Projekt Beteiligten (von links): Nina McGuinness,    Wim Wolkers, Privatd
Die am Projekt Beteiligten (von links): Nina McGuinness, Wim Wolkers, Privatdozent Constanca Ferreira de Figueiredo, Axel Haverich, Bettina Wiegmann, Privatdozent Christian Kühn, Ruth Olmer und Sotiris Korossis.
Für Patienten mit schweren Lungenerkrankungen ist die Lungentransplantation die einzig heilende Therapieoption. Doch nur ein geringer Teil der Patienten kann so behandelt werden, da es immer weniger Organspender und immer mehr Patienten gibt, die ein Organ benötigen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt jetzt das Schwerpunktprogramm (SSP 2014) ,,Auf dem Weg zur implantierbaren Lunge" für sechs Jahre mit insgesamt 12,6 Millionen Euro. Die an dem Programm beteiligten hannoverschen Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erhalten für ihre Forschungsprojekte innerhalb der ersten drei Jahre 1,4 Millionen Euro. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) und die Universitätsklinik Aachen koordinieren das Programm. Ebenfalls an dem Programm beteiligt sind die Universitätsklinika Regensburg und Tübingen. Ziel der Forscher des Schwerpunktprogramms ist die Entwicklung der sogenannten ,,Biohybrid-Lunge", die als alternative Therapieoption zur Lungentransplantation dauerhaft eingesetzt werden soll.
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