Wenn der Staat die Konjunktur beeinflusst

Der neue Makroökonom Roland Winkler. Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)
Der neue Makroökonom Roland Winkler. Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)
Der neue Makroökonom Roland Winkler. Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena) - Liberty Preise & Personalia - Meldung vom: Beleben kurzfristige Steuersenkungen, wie sie beispielsweise während der Coronapandemie erfolgten, die Wirtschaft? Wie sehr stützen im Vergleich dazu staatliche Ausgabenprogramme, also Investitionen in Straßen und Windräder und Ausgaben für Bib­liotheken und Schulen, die Konjunktur? Wer profitiert besonders von solchen Maßnahmen?  Die Frage nach den Konsequenzen fiskalpolitischer Hand­lungen gehört zu den ewig jungen Themen der Wirtschaftswissenschaft, hat aber in letzter Zeit bedeutende methodische Fort­schritte erlebt, erläutert Roland Winkler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der neuberufene Professor für Volkswirtschaftslehre (VWL) mit dem Schwerpunkt Makro­öko­nomie gehört zu denen, die die Wirksamkeit und den Erfolg von fiskalpolitischen Maßnah­men sehr engagiert analysieren und wirtschaftspolitische Fragen erforschen. In Krisen­zeiten ist Fiskalpolitik sinnvoll. Die aktuelle Coronapandemie bietet für den Volkswirt - bei aller Brisanz für den Einzelnen -viel Anschauungsmaterial. Grundsätzlich, sagt der gebürtige Bremer, sei die Belebung der Wirtschaft durch Fiskalpolitik vor allem ,, in Krisenzeiten sinnvoll ". Die Art und der Erfolg hin­gen aber vom Zustand der jeweiligen Ökonomie ab, daher seien allgemeingültige Aussagen zum Erfolg schwierig.
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