Philipp Buday (l.) und Chizuru Kasahara demonstrieren die lichtgetriebene Wasserstoffgewinnung. Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Philipp Buday (l.) und Chizuru Kasahara demonstrieren die lichtgetriebene Wasserstoffgewinnung. Foto: Jens Meyer (Universität Jena) - Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ein von der Natur inspiriertes molekulares Photosystem entwickelt, das unter Einstrahlung von sichtbarem Licht Wasserstoff erzeugt. Anders als bisherige Systeme dieser Art kommt es ohne Edeloder Schwermetalle aus. Umweltverträglich und günstig. ,,Das Besondere an unserem System ist, dass es ein vergleichsweise kleiner und kompakter Metallkomplex ist, der aber keine teuren oder giftigen Metalle, wie etwa Platin oder Cadmium benötigt" , erklärt Wolfgang Weigand vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Jena. ,,Dabei ist der Umsatz der Wasserstofferzeugung etwa zehnmal höher als bei ähnlichen Systemen." Wie bedeutend dieser Erfolg ist, zeigt sich auch daran, dass die Arbeit als ,,Very Important Paper" im international bedeutenden Fachmagazin ,,Angewandte Chemie" veröffentlicht wurde.
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