Professor Olaf Kramer leitet das neue Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation.
Professor Olaf Kramer leitet das neue Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation. Die Universität Tübingen stärkt die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation mit dem Aufbau eines eigenen Zentrums. ,,Im wissenschaftspolitischen Dialog ist in den vergangenen Jahren die Frage in den Fokus gerückt, wie Universitäten und Forschungseinrichtungen nicht nur exzellente Wissenschaft betreiben, sondern diese auch in der Gesellschaft wirksam vermitteln können", sagte die Rektorin der Universität, Professorin Karla Pollmann: ,,Inzwischen ist Überdeutlich, dass Wissenschaftskommunikation selbst zu einem zunehmend wichtigen Forschungsfeld wird, auf dem die Universität Tübingen eine wesentliche Rolle spielen will." Die Gründung des Forschungszentrums reagiere auf diese Entwicklungen. Direktor des Zentrums wird Olaf Kramer, Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen. ,,Forschung ruft oft gesellschaftliche Widerstände hervor - ob beim Thema Künstliche Intelligenz, Impfungen oder Klimawandel", erklärte Kramer: ,,Ein Ertrag der Corona-Pandemie war sicher die Erkenntnis, wie wichtig Wissenschaftskommunikation ist." Kooperationspartner des neuen Zentrums sind das Institut für Medienwissenschaft der Universität, das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB) sowie das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) als außeruniversitärer Partner. ,,Wissenschaft wird über immer mehr Kanäle kommuniziert", sagte Kramer.
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