Max-Planck-Wissenschaftler haben einen Katalog von 46 Arten und deren jeweiligen Sterblichkeiten und Geburtenraten erstellt. [weniger]
Neue Daten belegen, wie unterschiedlich Alternsprozesse ablaufen - und wie wenig die Wissenschaft weiß warum. Obwohl Alterung momentan in den Medien Dauerthema ist, haben Wissenschaftler keine schlüssige Erklärung dafür. Neue demografische Daten von Menschen, Tieren und Pflanzen decken eine solch außerordentliche Vielfalt von Alterungsverläufen auf, dass jede evolutionäre Theorie bei deren Begründung versagt. Sowohl die Lebensspannen als auch die Sterblichkeiten unterscheiden sich je nach Spezies. Selbst die Tatsache, dass mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit zu sterben, zunimmt, stimmt zunächst für den Menschen, gilt aber nicht grundsätzlich. Das zeigt ein einzigartiger Katalog von 46 Arten und deren jeweiligen Sterblichkeiten und Geburtenraten, der nun im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht wurde. Er ist das Ergebnis jahrelanger Datensammlung unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock und des Max-Planck Odense Centers on the Biodemography of Aging (MaxO) in Odense, Dänemark.
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