Umwelt trifft App: Mit BeeLife zu den ’wilden Schwestern’ der Honigbienen
In unseren Gärten summt und brummt es wieder, und so manch einer oder einem wird vielleicht auffallen, wie unterschiedlich die hungrigen Gäste sind, die sich auf den Blüten tummeln. Ganz besonders unter den Wildbienen finden wir zahlreiche äußerst lebhafte Bestäuberinnen. Rund 560 heimische Arten gibt es, deren Lebensgewohnheiten so vielfältig und unterschiedlich sind wie ihre äußere Erscheinung. Manche dieser Arten sind sogenannte oligolektische Insekten, die ihre Nahrungsquelle nur aus ganz bestimmten Pflanzen beziehen können. Wird eine solche Pflanze flächendeckend vernichtet, kann auch die damit verbundene Wildbienenart nicht Überleben - mit ein Grund dafür, dass von den heimischen Arten rund die Hälfte auf der Roten Liste steht oder bereits ausgestorben ist. Weshalb das so tragisch ist? Wildbienen sind äußerst lebhafte und sehr effiziente Bestäuberinnen. Ohne sie wären unsere Gärten nicht nur weniger bunt, sondern unsere Tische auch weniger abwechslungsreich gedeckt.



