Studierende bauen für Studierende im Kongo

Ungewöhnliches Engagement haben fünf Studentinnen und fünf Studenten vom Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung gemeinsam mit Professor Rolf Westerheide in ein einzigartiges universitäres Bauprojekt in der Demokratischen Republik Kongo investiert: Gemeinsam mit fünf Architekturstudierenden der Uni Siegen, 15 kongolesischen Kommilitonen und acht ortsansässigen Handwerkern haben sie ein Wohnhaus und ein Küchengebäude für die Université Notre-Dame du Kasayi in Kanganga erbaut. Das Ergebnis vierwöchiger harter körperlicher Arbeit unter extremen Bedingungen erforderte von den Beteiligten viel Ausdauer, Improvisation, Kreativität und gegenseitige Hilfe. Ohne Strom, fließendes Wasser und geeignete Bau- und Werkzeugmaschinen und bei einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 38 Grad Celsius errichtete das Team etwa acht Stunden täglich in bloßer Handarbeit die beiden Gebäude. "Nach dem ersten Staunen und der Befürchtung, mit den Mitteln, Werkzeugen, der Hitze und dem Regen niemals in so kurzer Zeit einen solchen Gebäudekomplex erbauen zu können, wurde die Begeisterung vor Ort immer größer", so Rolf Westerheide. Gemäß dem Motto "wir wachsen mit unseren Aufgaben" trotzten die bis dahin eher unerfahrenen Baupraktiker selbst Schlangen, Ameisenstraßen und Kakerlaken oder gar vereinzelten Sonnenstichen. Bei der Planung mussten die besonderen klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen der Region im Herzen Afrikas berücksichtigt werden. Finanzielle und technische Ressourcen erforderten eine interdisziplinäre und innovative Herangehensweise - 25.
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