Timm Wilke will Theorie und Praxis aus der Forschung in den Chemieunterricht Übertragen. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Timm Wilke will Theorie und Praxis aus der Forschung in den Chemieunterricht Übertragen. Foto: Anne Günther (Universität Jena) Chemiedidaktiker der Universität Jena erschließt Spitzenforschung für den Schulunterricht Der Chemieunterricht in der Schule vermittelt vor allem Grundlagen, die seit vielen Jahren bekannt sind. Der Chemiedidaktiker Timm Wilke von der Friedrich-Schiller-Universität Jena will das ändern. Im Rahmen des Transregio-Sonderforschungsbereichs ,,Light-driven Molecular Catalysts in Hierarchically Structured Materials - Synthesis and Mechanic Studies" (kurz: ,,CataLight") startet er nun das Projekt ,,Wissenschaft im richtigen Licht: Didaktische Rekonstruktion aktueller Forschung für formale und non-formale Bildungsangebote". ,,Unser Ziel ist es, die Ergebnisse, Fragestellungen und Prozesse aus der Spitzenforschung für den Chemieunterricht zu erschließen" , sagt Timm Wilke, der die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Uni Jena leitet. Heißt, Theorie und Praxis der ,,CataLight"-Forschung sollen Schülerinnen und Schülern ebenso vermittelt werden wie Lehrerinnen und Lehrern. Die Aufgabe sei anspruchsvoll, sagt Timm Wilke: ,,Versuchsreihen, die manchmal Tage dauern, sollen bei uns in 45 Minuten klappen!" Zusätzlich müsse bedacht werden, dass Experimente im Schulalltag schnell an finanzielle Grenzen stoßen.
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