Quantenkompass im Vogelauge
Die empfindlichen Quantenzustände, die im Magnetsinn von Zugvögeln eine Rolle spielen sollen, lassen sich für ihre biologische Umgebung stabilisieren Zugvögel besitzen einen inneren Kompass, mit dem sie sich im Erdmagnetfeld orientieren. Doch wie dieser Kompass auf der Nanoskala von Biomolekülen funktioniert, ist noch offen. Für das Magnetfeld empfindlich werden diese Moleküle erst, sobald Licht ins Vogelauge fällt und sie aktiviert. Vermutlich nutzt dieser Kompass ähnlich raffinierte Quanteneffekte wie Pflanzen bei der Photosynthese. Allerdings sind solche Quantenzustände hoch empfindlich gegen Störungen aus ihrer Umgebung. Sie sollten daher viel zu kurzlebig für solche biologischen Funktionen sein. Doch dieses Problem ist mit Hilfe der Quantenmechanik lösbar.



