Nachhaltige Gesundheitsförderung als Kern der Universitätskultur

Pauline Vogel (BGM), Kanzlerin Anna Steiger und Marion Specht (BGM) mit der Okan
Pauline Vogel (BGM), Kanzlerin Anna Steiger und Marion Specht (BGM) mit der Okanagan Charta. Bild: Universität Stuttgart / Max Kovalenko
Mit der Unterzeichnung der Charta bekennt sich die Universität Stuttgart offiziell dazu, Gesundheit und Nachhaltigkeit systematisch in allen Bereichen von Lehre, Forschung, Verwaltung und Campusleben zu verankern.

Die Okanagan Charta wurde 2015 auf der VII. Internationalen Konferenz für Gesundheitsfördernde Universitäten und Hochschulen in Kanada entwickelt und 2025 auf der Folgekonferenz an der University of Limerick weiterentwickelt. Sie formuliert zwei zentrale Forderungen:
  • Gesundheit und Wohlbefinden als zentrale Werte in allen Bereichen der Universität verankern
  • Gesundheitsförderung auf lokaler und globaler Ebene vorantreiben.


Durch die Unterzeichnung schließt sich die Universität Stuttgart einem wachsenden internationalen Netzwerk von Hochschulen an, die sich diesem Aufruf verpflichtet fühlen. In Deutschland ist sie die siebte Universität, die sich in diesem Netzwerk dafür einsetzt, gesundheitsförderliche Studienund Arbeitsbedingungen zu entwickeln.

So wird zum Beispiel an der Universität Stuttgart ausgehend vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) das Konzept der Mental Health First Aiders (MHFA) etabliert. MHFA verfolgt das Ziel, jede Person zu befähigen, Erste Hilfe bei psychischen Gesundheitsproblemen leisten zu können. Mittlerweile sind mehr als 200 Beschäftigte geschult und ein uniweites Netzwerk der Ersthelfer*innen für Mentale Gesundheit befindet sich im Aufbau.

Die Kanzlerin betont: "Resilienz ist seit mehreren Jahren als Signalwort in den Medien präsent. Um resilient zu sein, müssen Menschen vor allem physisch und psychisch gesund sein. Als Arbeitgeberin legt die Universität Stuttgart darum großen Wert auf ein gelungenes, gut eingebundenes und inneruniversitär vernetztes Betriebliches Gesundheitsmanagement. Auf dessen mehrfache Auszeichnung mit dem Corporate Health Award sind wir besonders stolz."

,,Die Unterzeichnung der Okanagan Charta markiert für uns einen Meilenstein auf dem Weg, Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit an unserer Universität voranzubringen. Im nächsten Schritt wollen wir ein Studentisches Gesundheitsmanagement etablieren und dieses mit dem bestehenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement verzahnen. Mit der Unterzeichnung der Charta legen wir den Grundstein für ein ganzheitliches universitäres Gesundheitskonzept", ergänzen Pauline Vogel und Marion Specht, Führungstandem des Gesundheitsmanagements.

Gesundheit am Arbeitsplatz

Pauline Vogel und Marion Specht, Universität Stuttgart, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), E-Mail