Musikinstrument aus der Eiszeit

So sahen die Instrumente aus: Diese nahezu komplette Flöte aus einem Gänsegeierk
So sahen die Instrumente aus: Diese nahezu komplette Flöte aus einem Gänsegeierknochen wurde bereits 2008 in der Hohle Fels-Höhle gefunden und ist im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren ausgestellt. Foto: H. Jensen / Universität Tübingen
Tübinger Wissenschaftler präsentieren rund 40. Jahre altes Fragment einer Knochenflöte - Höhlenfundstellen der Schwäbischen Alb könnten im Juli zum Weltkulturerbe werden Schon vor 40. Jahren haben Menschen Musik gemacht. Dies ist bekannt, seit in den Höhlen der Schwäbischen Alb die ältesten Musikinstrumente weltweit gefunden wurden: Fragmente von Flöten, die Höhlenbewohner während der Eiszeit aus den Knochen von Schwänen und Gänsegeiern oder aus Mammutelfenbein schnitzten. Professor Nicholas Conard vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment der Universität Tübingen, Leiter der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, hat heute ein weiteres Fragment erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: Die Knochenflöte aus der Vogelherdhöhle ist 42 Millimeter lang und misst im Durchmesser 9,0 Millimeter. Die archäozoologische Bestimmung ergab, dass es sich um einen Knochen in Gänsegeiergröße handelt, der Mittelteil wurde vor rund 40. Jahren zum Instrument umgearbeitet.
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