LFK-Medienpreis für Universitätsradio Tübingen
Beitrag der Uniwelle an der Universität Tübingen zu rechtsradikalen Tendenzen in Burschenschaften ausgezeichnet. Das Universitätsradio Tübingen hat den Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) erhalten. In der Kategorie ,,Nichtkommerzielle Veranstalter / Hochschulen / Ausbildungseinrichtungen" wurden Uniradio-Mitarbeiter Christian Saathoff und Programmleiterin Sigi Lehmann für einen Beitrag über rechtsradikale Tendenzen in den Burschenschaften ausgezeichnet. Christian Saathoff ist der fünfte Mitarbeiter des Uniradios, der den Landesmedienpreis gewonnen hat. In dem zehnminütigen Beitrag beleuchtet Politik-Student Christian Saathoff den Umgang deutscher Burschenschaften mit rechtsradikalen Tendenzen in ihren Reihen und befragt dazu unter anderem Tübinger Burschenschafter. Die Jury des LFK-Medienpreises lobte die ,,Hartnäckigkeit" der Recherche und stellte in ihrer Begründung fest: ,,Ein sehr gut recherchierter Beitrag über ein schwieriges Thema." Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wurde am 29. April 2013 bei einem Festakt mit mehr als 1000 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien in Stuttgart verliehen. Im Universitätsradio, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, können Studierende der Universität Tübingen eine journalistische Zusatzqualifikation erwerben.


