Nikolaus Gaßler Foto: Michael Szabó/UKJ
Nikolaus Gaßler ist neuer Pathologie-Professor am Universitätsklinikum ,, Ich bin nicht Pathologe geworden, sondern geblieben ", beschreibt Nikolaus Gaßler die Entscheidung für sein Fach. Gewebeuntersuchungen in der Augenmedizin und die Möglichkeit, den Patienten anhand dieser Untersuchungsergebnisse den Hergang und die Heilungsaussichten ihrer Erkrankung genau erläutern zu können, haben ihn als jungen Arzt im Praktikum fasziniert. Seit April hat der 50-Jährige die Professur für Pathologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne und leitet die Sektion für Pathologie am Universitätsklinikum Jena. Ihn reizen die fachlichen und organisatorischen Anforderungen, die der moderne interdisziplinäre Klinikbetrieb unter Einbindung externer Partner an die Pathologie stellt. Interdisziplinäre Diagnostikplattform für zentrale klinische Dienstleistung . Gerade in der interdisziplinären Tumordiagnostik wächst neben der mikroskopischen Beurteilung von Zellen und Geweben die Bedeutung der molekularpathologischen Diagnostik, die in den Proben nach Veränderungen charakteristischer Gene und Genprodukten fahndet. Dies ist die Grundlage für eine umfassende ,,morphomolekulare Diagnose" und sich dadurch ergebende individualisierte Therapiekonzepte.
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