Für sein Projekt ,,InspiReM’ wird Sebastiano Bernuzzi mit einem ,,Consolidator Grant’ gefördert. Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Für sein Projekt ,,InspiReM' wird Sebastiano Bernuzzi mit einem ,,Consolidator Grant' gefördert. Foto: Jens Meyer (Universität Jena) - Sie gehören zu den extremsten und komplexesten Ereignissen des Universums: Kollisionen von Neutronensternen. Verschmelzen zwei dieser hochkompakten und massereichen Himmelskörper, wird die Raumzeit enorm verzerrt; die Materie erreicht Dichten und Temperaturen, die in keinem Laborexperiment reproduzierbar sind. Bei der Kollision werden hochenergetische Strahlung und Materie in den Weltraum geschleudert. Sie ist so heftig, dass sie von der Erde aus - selbst über Millionen Lichtjahre hinweg - sowohl als Gravitationswellen als auch als Licht beobachtet werden kann. ,,Solche Ereignisse sind einzigartige astrophysikalische Laboratorien" , sagt Sebastiano Bernuzzi von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der 40-jährige Forscher und sein Team vom Theoretisch-Physikalischen Institut entwickeln theoretische Modelle, mit denen sich die Dynamik solcher kosmischer Kollisionen nachvollziehen und Beobachtungsdaten erst erklären lassen.
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