Klimaschutz durch Fahrradmobilität

Das Verbundprojekt ,,KLIMACS" von RWTH und Stadt Aachen wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Die RWTH Aachen und die Stadt Aachen starten das Verbundprojekt ,,KLIMACS - KLImaschutz durch FahrradMobilität am Aachener CampuS". Das Projekt soll die Fahrradmobilität auf dem Campus fördern und den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad attraktiver gestalten. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro, das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren.

Das Projekt zielt darauf ab, das Radverkehrsnetz in Aachen gezielt auszubauen. Durch die Anbindung der einzelnen Campusbereiche an das städtische Radhauptnetz sollen durchgängige und komfortable Radverkehrsverbindungen entstehen. Ein besonderes Augenmerk des Projekts liegt dabei auch auf der Instandhaltung und Modernisierung bestehender Radwege, der Beseitigung von Konfliktpunkten und der Modernisierung bereits bestehender Fahrradabstellplätze sowie der Schaffung neuer hochwertiger Fahrradgaragen, damit ein sicheres Abstellen möglich wird. Außerdem werden Stationen mit Luftpumpen und Werkzeug installiert, damit bei kleinen Pannen schnell Abhilfe geschaffen werden kann.

,,Mit dem Projekt KLIMACS setzen wir ein klares Zeichen für den Klimaschutz und die nachhaltige Mobilität am Campus. Eine gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur trägt wesentlich dazu bei, den CO2-Ausstoß zu senken und die Verkehrssituation in Aachen zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen ist hierbei von zentraler Bedeutung, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen", betont Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen.

Aachen hat in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte im Bereich der Fahrradinfrastruktur erzielt. Ein Beispiel ist das städtische Rad-Vorrang-Netz, das vor allem die Verbindung zwischen den Außenbezirken und der Innenstadt fördert. Hierbei wurde unter anderem die Rad-Vorrang-Route Campus Melaten umgesetzt. Auch der Radentscheid Aachen hat mit fast 38.000 Unterschriften den Weg für eine neue Radverkehrsstrategie geebnet. Breitere Radwege, mehr Abstellmöglichkeiten und die Roteinfärbung von Radverkehrsanlagen sind zentrale Forderungen, die auch in das ,,KLIMACS"-Projekt einfließen.

Das Projekt gliedert sich in neun Arbeitspakete, die das gemeinsame Ziel der Steigerung des Radverkehrsanteils haben. Im Sinne einer hohen Attraktivität stehen dabei die Felder der Infrastruktur für den ruhenden und fließenden Radverkehr im Fokus. Als Ergänzung ist die Anschaffung von E-Bikes geplant, um Beschäftigten der RWTH die verstärkte Nutzung des Radverkehrs zu ermöglichen. ,,Besonders in einer Stadt wie Aachen, die durch ihre Talkessellage geprägt ist, erleichtern E-Bikes das Überwinden von Höhenmetern und ermöglichen die Nutzung des Fahrrads auch bei Dienstfahrten", erklärt Katharina Jochim, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit und Hochschulgovernance.

Neben RWTH und Stadt sind auch der Bauund Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und die RWTH Campus GmbH als Partner in das Projekt eingebunden.

Projekt-Homepage: www.rwth-aachen.de/na­chhaltigke­it/klimacs

Kontakt RWTH Aachen:

Katharina Jochim
Stabstelle Nachhaltigkeit und Hochschulgovernance
RWTH Aachen
80-90939

Kontakt Stadt Aachen:

Bastian Weiser
Fachbereich 68 Mobilität und Verkehr
432-68319