Professor Dr. Christian Kratz im Gespräch mit Forschungskollegin Dr. Judith Penkert. Copyright: ,,Maike Isfort / MHH’.
Professor Dr. Christian Kratz im Gespräch mit Forschungskollegin Dr. Judith Penkert. Copyright: ,,Maike Isfort / MHH'. Studie aus dem Deutschen Krebsprädispositionsregister: Entscheidend ist die Art der TP53-Variante Das Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) ist ein Krebsprädispositionssyndrom, das durch krankheitsrelevante TP53 -Varianten ausgelöst wird und mit einem massiv erhöhten Risiko für verschiedenste Krebsarten einhergeht. Es stellt eines der wichtigsten genetischen Krebsursachen bei Kindern und Erwachsenen dar. Durch moderne DNA-Analysemethoden werden immer wieder krankheitsrelevante TP53 -Keimbahnvarianten bei Personen aufgedeckt, die bisherige etablierte klinische LFS-Testkriterien nicht erfüllen. Dies führte zu einer ,,Li-Fraumeni Spektrum" Klassifizierung, die das Erkrankungsspektrum widerspiegelt und atypische LFS-Verlaufsformen berücksichtigt. Die neue Klassifikation wurde nun erstmals an Daten des Deutschen Krebsprädispositionsregisters angewandt.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.