Fakten statt Legenden zum alten Jenaer ’Studentengefängnis’

Katharina Heiling bei der Restaurierung des Karzers der Universität Jena. Foto:
Katharina Heiling bei der Restaurierung des Karzers der Universität Jena. Foto: Axel Burchardt/Universität Jena
Katharina Heiling bei der Restaurierung des Karzers der Universität Jena. Foto: Axel Burchardt/Universität Jena - Vor 200 Jahren, genau am 30. Juli 1822, soll einer von damals neun Karzern der Universität Jena an einem Tag ausgemalt worden sein. Martin Disteli habe als gefange­ner Student mit Blut, Kot und anderen organischen Materialien zahlreiche Szenen mit größ­tenteils karikierten Perso­nen an die Wände der rd. Quadratmeter umfassenden Zelle ge­malt, lautet die oft erzählte Geschichte. Sie ist nur eine Legende, hat die jüngst begonnene Restaurierung des historischen Kar­zers bereits belegt - dieser Teil der Jenaer Universitäts­geschichte muss neu geschrieben werden. Thüringens einziger historischer Karzer. Lange Zeit wurde das ehemalige Studentengefängnis der Jenaer Universität, der Karzer, nur zu besonderen Gelegenheiten geöffnet.
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