’Es ist irreal, aber man kann nicht aufgeben’

Andriy Styervoyedov spricht darüber, wie ein neuer deutsch-ukrainischer Exzellenzkern zum Wiederaufbau der ukrainischen Forschung beitragen soll

Andriy Styervoyedov hat selbst an der Karasin-Universität studiert und promovier
Andriy Styervoyedov hat selbst an der Karasin-Universität studiert und promoviert. 2012 erhielt er den Preis des Präsidenten der Ukraine für Nachwuchswissenschaftler. Seit 2012 arbeitet er in Deutschland, zunächst am Helmholtz-Zentrum Berlin und seit Februar 2015 am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale), wo er an neuen Materialien für die Spintronik forscht. © MPG
Die Fakultät für Physik und Technologie der W.-N.-Karasin-Universität liegt am Nordrand Charkiws, nur rund 25 Kilometer trennen es von der russischen Grenze. Es ist der Teil der ukrainischen Stadt, der der Grenze am nächsten kommt. Die Fenster des quaderförmigen Gebäudes sind zerbrochen, einen Teil der ockerfarbenen Fassade zeichnen Brandspuren. Jetzt sieht das Institut nach Ruine aus, aber vor dem Krieg wurde hier die gemeinsame deutsch-ukrainische Spitzenforschung geplant. ...
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