Ein langer Tag für Mikroben

Lila gefärbte, mikrobielle Matten im Middle Island Sinkhole im Lake Huron, Juni
Lila gefärbte, mikrobielle Matten im Middle Island Sinkhole im Lake Huron, Juni 2019. Kleine Hügel und ,,Finger’ wie dieser entstehen durch Gase wie Methan und Schwefelwasserstoff verursacht, die unter der Oberfläche der Matten blubbern. © Phil Hartmeyer, NOAA Thunder Bay National Marine Sanctuary
Lila gefärbte, mikrobielle Matten im Middle Island Sinkhole im Lake Huron, Juni 2019. Kleine Hügel und ,,Finger' wie dieser entstehen durch Gase wie Methan und Schwefelwasserstoff verursacht, die unter der Oberfläche der Matten blubbern. Phil Hartmeyer, NOAA Thunder Bay National Marine Sanctuary - Eine Verlangsamung der Erdrotation könnte den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre beeinflusst haben Das heutige Leben auf der Erde ist ohne Sauerstoff unvorstellbar. Wie es allerdings zum schrittweisen Anstieg des Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre kam, der sich über einen Zeitraum von fast zwei Milliarden Jahren vollzog, ist bislang nicht klar. Eine spannende Erklärung liefert nun ein internationales Forschungsteam um Judith Klatt vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen: Zunehmend längere Tage, verursacht durch die Verlangsamung der Erdrotation, könnten dazu geführt haben, dass Mikroben mehr Sauerstoff freisetzten und so die Luft schufen, die wir heute atmen. Praktisch der gesamte Sauerstoff auf der Erde entstand und entsteht durch Fotosynthese. Sie wurde von Cyanobakterien erfunden, als unser Planet noch ein recht unwirtlicher Ort war.
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